Firewall

Firewall-Lösungen für Unternehmen

Eine Firewall regelt, welcher Datenverkehr in Ihr Netzwerk hinein und aus ihm heraus darf. Sie ist eine der zentralen Ebenen der IT-Security – aber nur wirksam, wenn ihr Regelwerk laufend gepflegt und ausgewertet wird.

Die Firewall entscheidet in beide Richtungen: Unerwünschte Verbindungen von außen werden abgewiesen und protokolliert, vereinbarte gehen durch – und auch was ein Gerät nach außen sendet, läuft über dieselbe Prüfung. Schematische Darstellung einer Firewall: zwei Verbindungen von außen werden an der Außenkante des Schildes abgewiesen, eine zugelassene Verbindung erreicht das Unternehmensnetzwerk, ausgehender Verkehr wird ebenfalls geprüft.

Was leistet eine Firewall für ein Unternehmen?

Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr zwischen dem internen Netzwerk eines Unternehmens und dem Internet sowie zwischen einzelnen internen Netzwerkbereichen. Sie lässt nur Verbindungen zu, die einem definierten Regelwerk entsprechen, und blockiert oder protokolliert alles andere. Eine Firewall schützt jedoch nicht vor Angriffen, die über einen bereits zulässigen Weg erfolgen – etwa über eine E-Mail mit schädlichem Anhang oder über gestohlene Zugangsdaten.

Was eine Firewall leistet – und was nicht

Ein Filter, kein Rundumschutz.

Eine Firewall trifft eine einfache Grundentscheidung: Welcher Datenverkehr darf passieren, welcher nicht. Ein einfacher Paketfilter schaut sich dafür nur Absender, Ziel und verwendeten Port an – vergleichbar mit einem Türsteher, der ausschließlich auf die Adresse am Ausweis schaut.

Eine moderne Firewall geht weiter: Sie erkennt, welche Anwendung tatsächlich hinter einer Verbindung steckt, kann verschlüsselten Verkehr in begrenztem Umfang einordnen und lässt sich mit weiteren Prüfmechanismen kombinieren. Sie ersetzt damit aber keine der übrigen Schutzebenen – eine infizierte Datei, die per E-Mail-Anhang ankommt, nutzt denselben erlaubten Weg wie jede andere E-Mail auch.

Genau deshalb ist die Firewall Teil eines mehrschichtigen Konzepts, wie es Netzware im Rahmen von IT-Security und laufender IT-Wartung betreut – nicht die alleinige Lösung.

Beide Richtungen zählen

Ausgehender Verkehr wird häufig übersehen.

Firewall-Regelwerke konzentrieren sich oft auf eingehenden Verkehr – wer darf von außen auf das Netzwerk zugreifen. Genauso wichtig ist die andere Richtung: Was darf ein Gerät im Unternehmen nach außen senden.

Ist ein Arbeitsplatz einmal kompromittiert, versucht Schadsoftware häufig, Daten nach außen zu übertragen oder Kontakt zu einem externen Server aufzunehmen. Eine Firewall, die auch ausgehenden Verkehr sinnvoll einschränkt und protokolliert, macht genau das schwerer und liefert im Ernstfall einen Hinweis, wo etwas nicht passt.

  • Eingehend

    Wer darf von außen auf welche Dienste im Unternehmen zugreifen.

  • Ausgehend

    Welche Verbindungen dürfen Geräte im Netzwerk nach außen aufbauen.

  • VPN-Zugänge

    Verschlüsselte Verbindungen für Home-Office und mobile Arbeitsplätze.

  • Protokollierung

    Blockierte und zugelassene Verbindungen werden nachvollziehbar erfasst.

Home-Office und Standorte

VPN als sicherer Zugang von außen.

Sobald Mitarbeitende von zu Hause oder unterwegs auf Systeme im Unternehmen zugreifen, braucht dieser Zugriff einen eigenen, abgesicherten Weg statt eines offenen Zugriffs auf interne Systeme.

Verschlüsselte Verbindung

Der Datenverkehr zwischen Arbeitsplatz und Unternehmensnetzwerk wird über einen VPN-Tunnel verschlüsselt übertragen.

Daueraufgabe statt Einmalprojekt

Warum ein Regelwerk gepflegt werden muss.

Eine Firewall, die einmal eingerichtet und danach nicht mehr angesehen wird, sammelt über die Jahre Regeln an, die niemand mehr erklären kann. Das erschwert nicht nur die Fehlersuche, sondern öffnet unnötige Wege.

  • Regeln überprüfen

    Nicht mehr benötigte Freigaben werden erkannt und entfernt, statt sich anzusammeln.

  • Neue Anforderungen einpflegen

    Neue Anwendungen oder Standorte bekommen genau die Freigaben, die sie brauchen – nicht mehr.

  • Protokolle auswerten

    Auffällige Zugriffsversuche werden nicht nur gespeichert, sondern regelmäßig angesehen.

  • Software aktuell halten

    Die Firewall selbst braucht Updates wie jedes andere System im Netzwerk.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Firewall

Was ist der Unterschied zwischen einem Paketfilter und einer modernen Firewall?

Ein einfacher Paketfilter prüft nur Absender, Ziel und Port einer Verbindung. Eine moderne Firewall kann zusätzlich erkennen, welche Anwendung eine Verbindung nutzt, und lässt sich mit weiteren Prüfmechanismen kombinieren. Beide ersetzen aber keine der übrigen Schutzebenen wie Endpoint Security oder Backup.

Reicht eine Firewall als einzige Sicherheitsmaßnahme?

Nein. Eine Firewall schützt vor unerwünschtem Netzwerkverkehr, aber nicht vor Phishing, gestohlenen Zugangsdaten oder Schadsoftware, die über einen erlaubten Weg wie E-Mail ins Unternehmen gelangt. Details zum Gesamtkonzept unter IT-Security.

Warum ist ausgehender Datenverkehr auch ein Thema für die Firewall?

Ist ein Gerät im Netzwerk bereits kompromittiert, versucht Schadsoftware häufig, Daten nach außen zu senden oder Kontakt zu einem externen Server aufzunehmen. Eine Firewall, die auch ausgehenden Verkehr einschränkt und protokolliert, erschwert das und liefert einen frühen Hinweis auf Auffälligkeiten.

Wie wird ein VPN-Zugang für Home-Office eingerichtet?

Mitarbeitende erhalten einen verschlüsselten Zugang, der über die Firewall des Unternehmens geführt wird. So laufen auch Verbindungen von zu Hause oder unterwegs über dieselben Schutzmechanismen wie im Büro, statt einen ungesicherten Weg zu nutzen.

Wie oft sollte ein Firewall-Regelwerk überprüft werden?

Ein sinnvoller Rhythmus richtet sich nach der Größe und Veränderungsgeschwindigkeit des Netzwerks. Wichtig ist, dass die Prüfung überhaupt regelmäßig stattfindet und nicht erst dann, wenn eine Störung auftritt oder eine neue Anwendung eingeführt wird.

Was passiert mit blockierten Zugriffsversuchen?

Sie werden protokolliert. Diese Protokolle zeigen, welche Verbindungsversuche abgewiesen wurden, und liefern damit wichtige Hinweise darauf, ob ein Netzwerk gezielt angegriffen wird oder ob eine interne Fehlkonfiguration vorliegt.

Kann man eine Firewall monatlich zahlen statt zu kaufen?

Ja. Bei einer Managed Firewall stellt Netzware das Gerät bereit, die Lizenzen laufen über uns, und Einrichtung, Pflege des Regelwerks, Updates und Überwachung sind im monatlichen Beitrag enthalten. Es entstehen keine Anschaffungs- und keine Aktivierungskosten, und ein Gerätetausch bei Defekt oder Lebensende ist Teil der Betreuung.

Was passiert bei einer Managed Firewall am Ende der Laufzeit?

Das Gerät bleibt in unserem Eigentum. Wird es zu klein oder erreicht es sein Lebensende, tauschen wir es im Rahmen der Betreuung aus – ohne neue Investition. Endet die Betreuung, geben Sie das Gerät zurück; die Konfiguration und das dokumentierte Regelwerk übergeben wir Ihnen.

Kann Netzware eine bereits gekaufte Firewall übernehmen?

Ja. Die Übernahme beginnt mit einer Aufnahme des bestehenden Regelwerks: Welche Freigaben gibt es, welche werden noch gebraucht, welche Lizenzen laufen wann ab. Erst danach übernehmen wir die laufende Betreuung. Ein Gerät, das sein Lebensende erreicht, lässt sich zu diesem Zeitpunkt auch in ein Mietmodell überführen.

Was kostet eine Managed Firewall im Monat?

Das hängt an der Größe des Standorts, der benötigten Bandbreite und den gewünschten Sicherheitsfunktionen. Wir nennen keine Pauschale, ohne die Umgebung gesehen zu haben – eine Zahl, die zur tatsächlichen Anforderung nicht passt, hilft niemandem. Nach einer kurzen Aufnahme bekommen Sie ein konkretes Angebot mit schriftlich festgehaltenem Umfang.

Regelwerk prüfen lassen

Wann wurde Ihr Firewall-Regelwerk zuletzt durchgesehen?

Wir sehen uns Ihre bestehende Konfiguration an und zeigen, wo Regeln fehlen, überflüssig sind oder nicht mehr zur aktuellen Nutzung passen.

Netzware · Wien · Österreich

Regelwerk

Wie eine Firewall entscheidet

Ein Firewall-Regelwerk ist eine geordnete Liste, und sie wird von oben nach unten geprüft. Die erste passende Regel entscheidet – alles darunter wird für diese Verbindung nicht mehr angesehen. Die Reihenfolge ist damit genauso wichtig wie die Regel selbst: Eine zu weit gefasste Regel oben macht drei sorgfältige darunter wirkungslos.

Das zweite Prinzip steht am Ende jeder Liste: Was keine Regel erlaubt, ist verboten. Eine Firewall arbeitet nicht mit einer Liste des Unerwünschten – die wäre nie vollständig –, sondern mit einer Liste des Erlaubten und einer Schlussregel, die alles Übrige verweigert. Fehlt diese Schlussregel oder steht darüber eine Regel, die zu viel zulässt, ist das Regelwerk offen, ohne dass es jemandem auffällt.

Genau daran hängt der Aufwand: Jede neue Anwendung, jeder neue Standort und jeder ausgeschiedene Dienst verändert die Liste. Wer sie über Jahre nur ergänzt, hat irgendwann Regeln, die niemand mehr erklären kann – siehe den Abschnitt darüber.

Ein Regelwerk wird von oben nach unten geprüft, und die erste passende Regel entscheidet. Was keine Regel erlaubt, ist verboten – deshalb steht am Ende „alles andere verweigern“. Die Reihenfolge ist damit genauso wichtig wie die Regel selbst. Schematische Darstellung eines Firewall-Regelwerks mit vier Regeln und einer Schlussregel: Die Prüfung läuft von oben nach unten, die dritte Regel passt und lässt die Verbindung durch; was keine Regel erlaubt, wird von der Schlussregel verweigert.

Managed Firewall

Firewall im Monatsbeitrag statt als Anschaffung

Eine Firewall ist keine einmalige Ausgabe. Zur Hardware kommen Lizenzen für Sicherheitsfunktionen, Updates über die gesamte Laufzeit und die laufende Pflege des Regelwerks – und nach einigen Jahren steht das Gerät wieder zum Austausch an.

Managed Firewall dreht das um: Sie zahlen einen monatlichen Beitrag und bekommen Gerät, Lizenzen und Betreuung darin. Keine Anschaffung, keine Aktivierungskosten, kein Gerät in Ihrer Anlagenbuchhaltung. Wird die Hardware zu klein oder erreicht sie ihr Lebensende, tauschen wir sie im Rahmen der Betreuung – ohne neue Investition.

Was dieser Beitrag konkret umfasst und was er kostet, hängt an der Größe des Standorts, der benötigten Bandbreite und den gewünschten Sicherheitsfunktionen. Wir nennen keine Pauschale, ohne die Umgebung gesehen zu haben.

Managed IT Services heißt: Überwachung, Wartung und Support laufen dauerhaft über Ihren Systemen mit, ohne dass jemand sie anstoßen muss. Welche Leistungen im Einzelfall vereinbart werden, steht in der Leistungsbeschreibung. Schematische Darstellung. Schematische Darstellung von Managed IT Services: Server, Arbeitsplatz und Netzwerk eines Unternehmens stehen unter einer durchgehenden Betreuungshülle. Auf der Hülle sitzen drei Punkte für Überwachung, Wartung und Updates sowie Support; ein Lichtpunkt läuft sie fortlaufend ab.

Was ist eine Managed Firewall?

Bei einer Managed Firewall betreibt ein IT-Dienstleister die Firewall eines Unternehmens als laufende Leistung: Er stellt das Gerät bereit, hält die Lizenzen, richtet das Regelwerk ein, pflegt es weiter, spielt Updates ein und überwacht den Betrieb. Das Unternehmen kauft keine Hardware und baut kein eigenes Firewall-Wissen auf, sondern zahlt einen laufenden Beitrag für einen abgesicherten Netzwerkübergang. Netzware bietet diese Betreuung für Unternehmen und KMU in Wien, Niederösterreich und ganz Österreich an.

Der Unterschied zur gekauften Firewall liegt nicht in der Technik, sondern in der Zuständigkeit.

Vorteile

Was eine gemanagte Firewall im Betrieb ändert

Eine Firewall zu besitzen ist einfach. Sie über Jahre aktuell, richtig konfiguriert und lizenziert zu halten, ist die eigentliche Aufgabe. Genau die verschiebt sich bei einer Managed Firewall.

Planbare Kosten

Ein monatlicher Beitrag statt einer Anschaffung, die alle paar Jahre wiederkommt. Keine Investitionsspitze im Budget, keine Abschreibung, kein Gerät in der Anlagenbuchhaltung.

Kein Lizenzstichtag, der übersehen wird

Abgelaufene Sicherheitslizenzen sind ein häufiger und stiller Mangel: Die Firewall läuft weiter, prüft aber weniger. Die Termine liegen bei uns, nicht in Ihrem Kalender.

Aktueller Stand statt Baujahr

Firmware- und Sicherheitsupdates werden eingespielt, solange das Gerät im Einsatz ist – nicht erst, wenn eine Lücke schon durch die Nachrichten geht.

Kein eigenes Firewall-Wissen nötig

Regelwerke, VPN-Zugänge und Protokolle sind ein Spezialthema. Wer es einmal im Jahr anfasst, wird darin nicht sicher. Diese Arbeit übernimmt eine Stelle, die sie täglich macht.

Wachstum ohne Neukauf

Mehr Bandbreite, ein zusätzlicher Standort, mehr Home-Office-Zugänge: Wird das Gerät zu klein, tauschen wir es im Rahmen der Betreuung statt ein neues Projekt daraus zu machen.

Im Monatsbeitrag enthalten

Was zur Managed Firewall gehört

Der Beitrag deckt Gerät und Betreuung gemeinsam ab. Was im Einzelfall enthalten ist, halten wir schriftlich fest – damit im Störungsfall nicht diskutiert werden muss, was vereinbart war.

  • Hardware zur Nutzung

    Das Gerät bleibt in unserem Eigentum und wird Ihnen für die Laufzeit bereitgestellt. Keine Anschaffung, keine Abschreibung.

  • Lizenzen inbegriffen

    Die Lizenzen für die vereinbarten Sicherheitsfunktionen laufen über uns. Kein separater Verlängerungstermin, der übersehen werden kann.

  • Einrichtung und Übernahme

    Aufnahme des bestehenden Regelwerks, Einrichtung, Umstellung. Auch die Übernahme einer vorhandenen Firewall ist möglich.

  • Pflege des Regelwerks

    Neue Freigaben, entfallene Regeln, Anpassungen bei Standort- oder Anwendungsänderungen – laufend, nicht auf Zuruf.

  • Updates und Firmware

    Sicherheitsupdates werden eingespielt und nicht erst dann, wenn eine Lücke bereits bekannt ist.

  • Überwachung

    Erreichbarkeit, Auslastung und Fehlermeldungen laufen im IT-Monitoring mit.

  • Gerätetausch inbegriffen

    Defekt, zu klein geworden oder Lebensende erreicht: Der Austausch ist Teil der Betreuung, nicht ein neues Projekt.

  • Ein Ansprechpartner

    Für Gerät, Lizenz und Konfiguration dieselbe Stelle. Keine Verweise zwischen Händler, Hersteller und Betreuer.

Laufzeiten, Reaktionszeiten und Umfang halten wir im Angebot schriftlich fest. [KONKRETE LAUFZEITEN UND SERVICE-LEVEL ERGÄNZEN]

Plattform

Managed Firewall auf Fortinet-Basis

Für die Managed Firewall setzt Netzware auf Geräte von Fortinet. Das ist keine Glaubensfrage, sondern eine Entscheidung für eine Plattform, die wir gut kennen: Wer Regelwerke, VPN-Profile und Protokolle täglich in derselben Oberfläche pflegt, macht dabei weniger Fehler als jemand, der zwischen fünf Herstellern wechselt.

Praktisch bedeutet das drei Dinge. Die Sicherheitsfunktionen sind Dienste, die lizenziert werden – sie laufen über uns und nicht über einen separaten Verlängerungstermin bei Ihnen. Mehrere Standorte lassen sich zentral verwalten, statt an jedem Ort einzeln nachgezogen zu werden. Und Firewall, Switches und Access Points desselben Herstellers greifen ineinander, was besonders bei Standortvernetzung und WLAN Arbeit spart.

Welches Modell zu Ihrem Standort passt, hängt an Bandbreite, Anzahl der Arbeitsplätze und den gewünschten Funktionen – das legen wir nach der Aufnahme fest, nicht vorher. [PARTNERSTATUS UND ZERTIFIZIERUNGEN ERGÄNZEN]

Werte laufen mit, und die Meldung kommt beim Überschreiten der Grenze – nicht erst beim Ausfall. Schematische Messkurve mit Grenzwert und einer Meldung beim Überschreiten.

Nach Bedarf aktiviert

Welche Schutzfunktionen dazugehören können

Nicht jeder Standort braucht alles. Was aktiviert wird, halten wir gemeinsam fest – jede Funktion kostet Leistung am Gerät und will verstanden sein, bevor sie eingeschaltet wird.

  • Anwendungserkennung

    Regeln lassen sich auf die tatsächlich genutzte Anwendung beziehen, nicht nur auf Port und Adresse.

  • Angriffserkennung (IPS)

    Bekannte Angriffsmuster im Netzwerkverkehr werden erkannt und blockiert, bevor sie ein System erreichen.

  • Web- und DNS-Filter

    Aufrufe bekannter Schadseiten werden unterbunden – eine Ebene, die noch vor dem Virenschutz am Gerät greift.

  • VPN für Home-Office und Standorte

    Verschlüsselte Zugänge für mobile Arbeitsplätze und feste Verbindungen zwischen Standorten.

  • Netzsegmentierung

    Gäste-WLAN, Produktion, Verwaltung und Telefonie getrennt führen, damit ein Vorfall nicht das ganze Netz betrifft.

  • Zentrale Verwaltung

    Mehrere Standorte über eine Stelle konfigurieren, statt an jedem Gerät einzeln nachzuziehen.

  • Protokollierung und Auswertung

    Blockierte und zugelassene Verbindungen bleiben nachvollziehbar – die Grundlage, um im Ernstfall überhaupt etwas rekonstruieren zu können.

  • Ausfallsicherheit auf Wunsch

    Zwei Geräte im Verbund oder ein zweiter Internetzugang, wenn der Netzwerkübergang nicht stillstehen darf.

Welche dieser Funktionen in Ihrem Beitrag enthalten sind, steht im Angebot. [ENTHALTENE FUNKTIONEN UND SERVICE-LEVEL JE PAKET ERGÄNZEN]

Entscheidungshilfe

Kaufen oder monatlich zahlen?

Beides ist vertretbar. Die Frage ist, wo das Risiko und der Aufwand liegen sollen.

Kauf

Sie erwerben das Gerät und die Lizenzen selbst.

  • Einmalige Anschaffung, danach Lizenzverlängerungen
  • Das Gerät gehört Ihnen und steht in der Anlagenbuchhaltung
  • Lebensende und Austausch sind Ihr Thema
  • Betreuung wird gesondert beauftragt
  • Sinnvoll, wenn Budget einmalig vorhanden ist und intern jemand mitdenkt

Fazit: Günstiger über sehr lange Laufzeit – wenn niemand den Lizenztermin übersieht.

Managed Firewall

Gerät, Lizenzen und Betreuung in einem monatlichen Beitrag.

  • Keine Anschaffung und keine Aktivierungskosten
  • Planbare monatliche Kosten statt Investitionsspitzen
  • Gerätetausch bei Defekt oder Lebensende ist enthalten
  • Lizenzen laufen mit, ohne eigenen Verlängerungstermin
  • Ein Ansprechpartner für Gerät, Lizenz und Konfiguration

Fazit: Passend für Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung und ohne Lust auf Investitionsspitzen.

Ein Wechsel ist in beide Richtungen möglich – auch eine bereits gekaufte Firewall können wir in die laufende Betreuung übernehmen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Firewall

Kann man eine Firewall monatlich zahlen statt zu kaufen?

Ja. Bei einer Managed Firewall stellt Netzware das Gerät bereit, die Lizenzen laufen über uns, und Einrichtung, Pflege des Regelwerks, Updates und Überwachung sind im monatlichen Beitrag enthalten. Es entstehen keine Anschaffungs- und keine Aktivierungskosten, und ein Gerätetausch bei Defekt oder Lebensende ist Teil der Betreuung.

Was passiert bei einer Managed Firewall am Ende der Laufzeit?

Das Gerät bleibt in unserem Eigentum. Wird es zu klein oder erreicht es sein Lebensende, tauschen wir es im Rahmen der Betreuung aus – ohne neue Investition. Endet die Betreuung, geben Sie das Gerät zurück; die Konfiguration und das dokumentierte Regelwerk übergeben wir Ihnen.

Kann Netzware eine bereits gekaufte Firewall übernehmen?

Ja. Die Übernahme beginnt mit einer Aufnahme des bestehenden Regelwerks: Welche Freigaben gibt es, welche werden noch gebraucht, welche Lizenzen laufen wann ab. Erst danach übernehmen wir die laufende Betreuung. Ein Gerät, das sein Lebensende erreicht, lässt sich zu diesem Zeitpunkt auch in ein Mietmodell überführen.

Was kostet eine Managed Firewall im Monat?

Das hängt an der Größe des Standorts, der benötigten Bandbreite und den gewünschten Sicherheitsfunktionen. Wir nennen keine Pauschale, ohne die Umgebung gesehen zu haben – eine Zahl, die zur tatsächlichen Anforderung nicht passt, hilft niemandem. Nach einer kurzen Aufnahme bekommen Sie ein konkretes Angebot mit schriftlich festgehaltenem Umfang.

Was ist der Unterschied zwischen einem Paketfilter und einer modernen Firewall?

Ein einfacher Paketfilter prüft nur Absender, Ziel und Port einer Verbindung. Eine moderne Firewall kann zusätzlich erkennen, welche Anwendung eine Verbindung nutzt, und lässt sich mit weiteren Prüfmechanismen kombinieren. Beide ersetzen aber keine der übrigen Schutzebenen wie Endpoint Security oder Backup.

Reicht eine Firewall als einzige Sicherheitsmaßnahme?

Nein. Eine Firewall schützt vor unerwünschtem Netzwerkverkehr, aber nicht vor Phishing, gestohlenen Zugangsdaten oder Schadsoftware, die über einen erlaubten Weg wie E-Mail ins Unternehmen gelangt. Details zum Gesamtkonzept unter IT-Security.

Warum ist ausgehender Datenverkehr auch ein Thema für die Firewall?

Ist ein Gerät im Netzwerk bereits kompromittiert, versucht Schadsoftware häufig, Daten nach außen zu senden oder Kontakt zu einem externen Server aufzunehmen. Eine Firewall, die auch ausgehenden Verkehr einschränkt und protokolliert, erschwert das und liefert einen frühen Hinweis auf Auffälligkeiten.

Wie wird ein VPN-Zugang für Home-Office eingerichtet?

Mitarbeitende erhalten einen verschlüsselten Zugang, der über die Firewall des Unternehmens geführt wird. So laufen auch Verbindungen von zu Hause oder unterwegs über dieselben Schutzmechanismen wie im Büro, statt einen ungesicherten Weg zu nutzen.

Wie oft sollte ein Firewall-Regelwerk überprüft werden?

Ein sinnvoller Rhythmus richtet sich nach der Größe und Veränderungsgeschwindigkeit des Netzwerks. Wichtig ist, dass die Prüfung überhaupt regelmäßig stattfindet und nicht erst dann, wenn eine Störung auftritt oder eine neue Anwendung eingeführt wird.

Was passiert mit blockierten Zugriffsversuchen?

Sie werden protokolliert. Diese Protokolle zeigen, welche Verbindungsversuche abgewiesen wurden, und liefern damit wichtige Hinweise darauf, ob ein Netzwerk gezielt angegriffen wird oder ob eine interne Fehlkonfiguration vorliegt.

Wie können wir helfen?

Sagen Sie uns, worum es geht – wir melden uns bei Ihnen.